Fahrplan für Berlin

Foto: Wolfgang Scholvien / visitberlin.de

Erstmals nach 24 Jahren wieder German Bowl in Berlin – kein Wunder, dass bei vielen Football-Fans die Reiseplanungen bereits auf Hochtouren laufen. Wohl kaum eine andere Stadt in Deutschland bietet besseren Anlass, den Besuch der German Bowls mit einem Ausflug über das gesamte Wochenende oder noch ein bisschen länger zu verbinden. Ob Party, Sightseeing oder Shopping – die Möglichkeiten sind so vielfältig, dass wir uns an dieser Stelle mit einem Hinweis auf www.visitberlin.de und ein paar ganz wenigen praktischen Tipps begnügen müssen.

Zum Beispiel diesem insbesondere auch im Zusammenhang mit dem German Bowl hilfreichem Hinweis: Ganz egal, ob man mit Bahn, Flieger, Bus oder dem eigenen Auto nach Berlin kommt – erstmal dort angekommen, empfiehlt sich auch in letzterem Fall, dem eigenen fahrbaren Untersatz in Berlin seinen Urlaub zu gönnen. Erstens sorgen Baustellen gerade in zentralen Bereichen dafür, dass das Navi schon mal ratlos wird, zweitens lockt unterwegs an jeder Ecke auch das eine odere andere Getränk alkoholischer Natur. Und drittens und vor allem hat Berlin ein extrem nutzerfreundliches und bis in die letzten Winkel gut ausgebautes Netz öffentlicher Verkehrsmittel.

Tagestickets kosten 6,50 Euro oder für bis zu fünf Personen 15,50 Euro (jeweils für das gesamte Berliner Stadtgebiet, was im Tarifdeutsch des Verkehrsverbundes „Berlin A/B“ heißt). Einmal morgens gekauft und an einem der roten Kästchen auf den Bahnsteigen gestempelt, gilt dann unbegrenzt freie Fahrt auf allen Linien bis 3 Uhr morgens des nächsten Tages. Neben den Tagestickets in dieser Basisvariante gibt es auch spezielle Angebote für Touristen, dann mit Linienplan und einem Gutscheinheft für diverse Rabatte. Infos dazu und überhaupt zum Netz der Berliner BVG unter www.bvg.de. Übrigens: Das mit den „3 Uhr“ ist ernst gemeint – die wichtigsten Linien fahren rund um die Uhr die ganze Nacht hindurch. Logisch, denn dass „Sperrstunde“ in Berlin ein ziemlich verpöntes Fremdwort ist, dürfte allgemein bekannt sein. Wer diesmal also nach dem German Bowl noch hungrig oder durstig ist, wird nicht hetzen müssen, um irgendwo noch schnell irgendwas zu finden. Ganz im Gegenteil: Wer seinen nächtlichen Streifzug durch Berlin gegen 22 Uhr beginnt, der liegt damit ziemlich genau im richtigen Trend.

Das German-Bowl-Stadion ist außer über den von vielen Linien befahrenen S-Bahn-Ring (Station Schönhauser Allee) mit der U-Bahn-Linie 2 (Station Eberswalder Straße) zu erreichen (detaillierte Anfahrtsbeschreibungen siehe unter Anfahrt). Der Clou an dieser U-Bahn-Linie: Sie verbindet den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark auf direktem Wege ohne jedes Umsteigen unter anderem mit dem Alexanderplatz, dem nicht umsonst so genannten Bahnhof „Stadtmitte“ an der Friedrichstraße, dem Potsdamer Platz, der „City West“ rund um den Kurfürstendamm (Wittenbergplatz und Zoologischer Garten), im weiteren Verlauf sogar noch mt dem Messegelände oder dem Olympiastadion. Das ist schon bei der Reiseplanung von praktischem Nutzen – denn entlang dieser U-Bahn-Linie ballt sich nicht nur vieles, was man in Berlin sehen und erleben will, sondern finden sich auch Hotels, Pensionen oder andere Unterkünfte jeder Komfort- und Preisklasse. Wer also bei seinem German-Bowl-Aufenthalt in Berlin möglichst viel Zeit genießen und wenig mit Parkplatzsuche vergeuden will, sollte sich schon vorab mit der Streckenführung dieser U-Bahn-Linie vertraut machen und auch seine Bleibe nach Möglichkeit danach aussuchen.

Vor allem am German-Bowl-Tag wird der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark am bequemsten mit U- oder S-Bahn erreicht werden können. Wer unbedingt mit dem Auto kommen muss, wird nicht umhinkommen, mindestens die rund 15 Minuten, die die U-Bahn aus dem Berliner Zentrum benötigt, für Parkplatzsuche und anschließenden Fußweg zum Stadion einzuplanen…

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